

Pressebericht nach der CD-Taufe
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Hallo Urs Jetzt, wo mein Eindruck noch frisch ist, versuche ich, ein paar Zeilen über das erlebte Konzert zu schreiben. Du kannst dann selber feststellen, welche Informationen mir noch fehlen... Du kannst auch die nachfolgenden Zeilen nach Blieben ergänzen, kürzen, verändern, korrigieren... mein Ziel ist ganz einfach, einen kleinen Beitrag dafür zu leisten, dass eure herrliche Musik bekannt wird und dass durch diese Zeilen weitere Menschen verlockt werden, euch zuzuhören. Bitte beachte, dass ich von Musik nicht allzu viel verstehe und vor allem bisher noch NIE eine Musik-Kritik geschrieben habe. Am 25.6.04 fand ab 2100 Uhr im Kulturzentrum TURBINE in Giswil ein ganz spezielles Konzert staff: Unter der Leitung des Dirigenten Urs Ehrenzeller musizierten 14 Sängerinnen, 7 Sänger, ein Pianist, ein Bassist und ein (gopferdeckel, wie sagt man dem?) Perkussionist. In einem tristen Zelt, notdürftig durch Blachen vor kalten Windstösse geschützt etwa 70 Zuhörerinnen und Zuhörer auf Holzbänken, harrten der Dinge, pardon: der Musik, die da kommen sollte. Dann schwang sich der erste Akkord aus den Kehlen der Sängerinnen und Sänger.. und das Publikum war wie elektrisiert. Sofort spürte man: Der Funke ist rübergesprungen. Vom ersten Takt an waren wir alle gefesselt, gefesselt von einem fantastischen Chor, begleitet von drei ebenso fantastischen Musikanten und einem Dirigenten, der mit ganz eigenen, der Musik, dem Rhythmus und dem Takt nachempfundenen, sparsamen aber fesselnden Bewegungen den Chor und die Begleit-Musiker auf faszinierende Weise zu einem Ganzen verschmolz, zu einem Klangkörper, der das Publikum begeisterte, fesselte, mitriss! Nicht nur einzelne Sängerinnen und Sänger, auch die dargebotenen Lieder waren international: Wir bekamen Lieder in ganz verschiedenen, auch exotischen Sprachen zu hören: Englisch, Africaan, Japanisch, Chinesisch, Portugiesisch, Spanisch. Aus aktuellem Anlass begann das Konzert mit einem portugiesischen Lied. Dann folgten sich in buntem Wechsel während 45 Minuten Lieder in verschiedenen Sprachen. Die Lieder begeisterten sowohl vom Rhythmus her als auch vom Klang, von der Dynamik, von der Präzision, mit der sie vorgetragen wurden und nicht zuletzt von der Ausstrahlung und der Begeisterung der Musikantinnen und Musikanten. Beim zweiten Lied begeisterte ein Solo eines Sängers, der einen Gitarristen imitierte, das Publikum und liess uns schmunzeln ob der gelungenen Imitation. Es ist nicht möglich, auf jedes vorgetragene Lied und die jeweiligen Solistinnen und Solisten einzugehen. Jedes der vorgetragenen Lieder, sei es nun begleitet von Orgel, Piano, Bass und Trommel, sei es à capella vorgetragen, mit oder ohne Solistin oder Solist, begeisterte die Zuhörer und entlockte ihnen Kommentare wie "genial!", "fantastisch", "super", "hervorragend". Mich persönlich hat das chinesische Liebeslied, vorgetragen von Su Ling aus Taiwan, am meisten beeindruckt. Die sanfte Melodie, die behutsame Begleitung durch den Chor und das Zusammenspiel mit den Musikanten haben Gefühl von Wehmut und Sehnsucht in den Zuhörern ausgelöst. Hans Bollinger |
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